Männer
- Krensvorsorge
- Prostatabeschwerden
- Krebsdiagnostik, -Behandlung, -Nachsorge
- Sterilisation/Vasektomie
- Andrologie - Potenzstörung - Sexualmedizin - Psychosomatik - Kinderwunsch
- Wechseljahre des Mannes - Anti Aging - Hormonmangel - Testosteron
Vorsorge
Die Krebsvorsorge, insbesondere bei Brustkrebserkrankungen, wird bei Frauen schon in jungen Jahren ernst genommen. Regelmäßige Untersuchungen beim Frauenarzt ab einem Alter von etwa 25 Jahren sorgen dafür, dass der Krebs frühzeitig erkannt und erfolgreich bekämpft wird. Im Gegensatz dazu tun sich die Männer häufig schwer, auf ihre Krebsvorsorge zu achten, obwohl der Krebs eine der häufigsten Todesursachen ist, nahmen 2004 lediglich 18.3 % der Männer über 45 Jahren an einer Krebsfrüherkennung teil. Das mag daran liegen, dass der Gang zum Urologen für Männer eher ungewohnt ist oder aber daran, dass Männer generell seltener den Arzt aufsuchen, wenn es nicht konkret an irgendeiner Stelle des eigenen Körpers “zwickt”.
Die Gemeinschaftspraxis Dres. M. Abdin & Ch. Schödl, Fachärzte für Urologie. Andrologie und Sexualmedizin in Emmendingen, beantworten die am häufigsten gestellten Fragen zur Krebsvorsorge beim Mann.
Was müssen Männer über die Krebsvorsorge wissen?
Jeder Mann sollte ab dem 45. Lebensjahr regelmäßig die Vorsorgeuntersuchung in Anspruch nehmen. Dazu gehören u.a. eine Blutentnahme (PSA-Wert) sowie eine rektale Tastuntersuchung der Prostata.
Was bedeutet PSA?
PSA ist die Abkürzung für “Prostata-Spezifisches Antigen”. Dieser im Blut befindliche Eiweißkörper wird von der Prostata produziert und im gesunden Fall nur in geringen Mengen in das Blut abgegeben. Ist dieser PSA-Wert im Blut über die Altersnorm erhöht, spricht dies zunächst mal nur für eine Erkrankung der Prostata. Da zudem das PSA bzw. dessen Bestimmung methodenbedingt hochempfindlich ist, stellt es zwar zum einen im Rahmen der Prostatakrebsfrüherkennung einen unerlässlichen Parameter dar, kann aber andererseits störungsbedingt auch falsch verändert sein. Daher ist eine differenzierte Auswertung und Beurteilung durch den Urologen zu empfehlen.
Welche Kosten übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen?
Leider erstatten die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für den PSA-Wert im Rahmen der Vorsorge nicht. Übernommen wird lediglich die Abtastung der Prostata und des Enddarmes und die Untersuchung des Stuhls auf Blutbeimengung.
Stimmt es, dass Prostataleiden eine Volkskrankheit sind?
Grundsätzlich insofern „ja“, als jeder älter werdende Mann (d.h. schon ab dem 35. Lebensjahr!) einem unvermeidbaren, u.a. genetisch vorgegebenen Größenwachstum der Prostata unterliegt. Hier muss im Einzelfall dann unterschieden werden zwischen gutartiger Vergrößerung und bösartiger Wucherung. Dies ist abzuklären durch eine regelmäßige Untersuchung beim Urologen.
Kann man das Risiko eines Prostatakrebses verringern?
Es liegen mittlerweile Daten vor, die einen wahrscheinlichen, z.T. gesicherten Zusammenhang zwischen Ernährung, genetischen, soziokulturellen und rassischen Faktoren in der Prostatakrebsentstehung nahe legen. Hier gibt es Möglichkeiten der präventiven Beratung, die einzelne Ärzte anbieten, deren Kosten in der Regel jedoch nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden.
Welche Rolle spielt der Hausarzt?
Der Hausarzt als ständiger, enger Betreuer des Patienten spielt eine wesentliche, integrative Rolle. Ihm obliegt es die Patienten rechtzeitig auf die Möglichkeiten der Krebsfrüherkennungsuntersuchung hinzuweisen und er entscheidet, wann im Einzelfall eine weiterführende Diagnostik (z.B. Ultraschalluntersuchung der Prostata und evtl. Biopsie) durch den Urologen erforderlich ist.
Wofür ist ein Urologe noch zuständig?
Der Urologe ist für alle Erkrankungen und Präventivleistungen zuständig, die vom urinbildenden und entleerenden System (Niere, Harnleiter, Blase) sowie vom äußeren (z.B.Harnröhrenausgang) - und bei Männern auch inneren (z.B. Prostata) - Genitalbereich ausgehen. Hierzu gehören v.a. auch entsprechende Erkrankungen von Frauen und Kindern. Zu den erweiterten Leistungen zählen u.a. „Männerarzt“, Antiaging, Sexualmedizin, Wechseljahre des Mannes, Andrologie und die männliche Sterilisation.
Prostatabeschwerden
Prostatavergrößerung
Die gutartige Prostatavergrößerung ist eine Volkskrankheit!
Etwa die Hälfte aller Männer zwischen 40 und 60 Jahren leiden unter Beschwerden mit dem Wasserlassen.
Bei den 60-80 Jährigen sind es schon 3 von 4 Männern.
Durch die Vergrößerung der Prostata kommt es allmählich zu einer Verengung der Harnröhre. Die Blase kann sich nicht mehr vollständig entleeren.
Die Zeichen sind Reizsymptome, häufiger Harndrang mit nächtlichem Aufstehen und Nachträufeln.

Mit der richtigen Therapie bedeutet die vergrößerte Prostata heute keine Minderung der Lebensqualität.
Sterilisation/Vasektomie
Diese Methode stellt die derzeit nebenwirkungsärmste, kostengünstigste und zugleich zuverlässigste Verhütungsmaßnahme bei minimalem Zeitaufwand dar. Sie kann als ambulanter Eingriff in örtlicher Betäubung in jeder dafür eingerichteten Urologen-Praxis durchgeführt werden. Zudem bedeutet die Sterilisation heutzutage nicht mehr zwangsläufig eine „endgültige“ Entscheidung, da in den letzten ca. 10 Jahren zunehmend verfeinerte Operationstechniken entwickelt wurden, die die Durchtrennung der Samenleiter mit einer Erfolgsaussicht von bis zu 80% wieder rückgängig machen können.
Andrologie - Potenzstörung - Sexualmedizin - Psychosomatik - Kinderwunsch

P o t e n z s t ö r u n g
E r e k t i l e D y s f u n k t i o n
Sexualität ist ein wichtiger Teil des gesamten körperlichen und seelischen Wohlbefindens. Erektionsstörungen gehören zu den häufigsten Sexualstörungen.
Es gibt eine Reihe unterschiedlicher Behandlungsmöglichkeiten bei Erektionsstörungen.
Anti Aging/ Aging male - Hormonmagel - Testosteron
Eine der wesentlichsten Ursachen für die Andropause des Mannes ist der langsame Rückgang der Testosteronproduktion. Das Testosteron- Mangel- Syndrom fasst alle Beschwerden zusammen, die durch einen Mangel an Testosteron entstehen können. Es wird in der Fachsprache auch oft PADAM abgekürzt. Das ist der englische Fachbegriff: partial androgen deficiency in the aging male (partielles Androgendefizit beim alternden Mann). Testosteron ist das wichtigste Androgen (männliche Sexualhormone) des Mannes.
Der Testosteronspiegel bei einem erwachsenen Mann liegt zwischen 12 und 40 nmol/l. Der Blutspiegel unterliegt tageszeitlichen Schwankungen. Abends zwischen 18 und 22 Uhr sind die Werte am niedrigsten, am frühen Morgen liegen sie 35 Prozent über den durchschnittlichen Werten. Anzeichen für die morgendlichen "Spitzenwerte" ist z.B. die häufig auftretende morgendliche spontane Erektion. Beim alternden Mann werden die morgendlichen Werte zunächst niedriger. Schließlich sinkt der Testosteronspiegel langsam ab. Ein 70jähriger Mann erreicht nur noch 2/3 der Testosteronwerte eines jungen Mannes.
Regelmäßige Kontrollen sind wichtig.
In der Regel fallen die Werte für den Testosteronspiegel am einem Alter von 30 bis 40 Jahren allmählich ab. Sinkt der Wert unter 12 nmol/l, so gilt er als behandlungsbedürftig.Auch bei Männern können, ähnlich wie bei Frauen, mit zunehmendem Alter gesundheitliche Probleme auftreten. Diese sind beispielsweise verstärkte Müdigkeit, Reizbarkeit, Schlafstörungen, depressive Verstimmungen, Konzentrationsschwierigkeiten, ein Nachlassen des Gedächtnisses und nicht zuletzt Libido- und Potenzstörungen. Die Ursachen dieser Probleme sind noch lange nicht alle erforscht. Es ist jedoch sicher, dass dabei den männlichen Hormonen - vor allem dem Testosteron - eine wichtige Rolle zukommt, da mit zunehmendem Alter die Hormonproduktion des Mannes abnimmt. Man spricht hier von einem Testosteron-Mangel-Syndrom (TMS).
Der vorliegende Fragebogen enthält eine Vielzahl möglicher Symptome und Beschwerden. Diese Probleme können durchaus auf ein Nachlassen der körpereigenen Hormonproduktion des Mannes zurückgeführt werden. Das bedeutet, dass möglicherweise durch eine individuelle Hormonersatztherapie die Beschwerden gelindert oder sogar beseitigt werden können.
Kreuzen Sie bitte für jede Beschwerde an, wie stark Sie davon betroffen sind. Wenn Sie eine Beschwerde nicht haben, kreuzen Sie bitte "keine"
Hier gelangen Sie zum Fragebogen Testosteron-Mangel-Syndrom